Personengruppen für Hausnotrufe



Hausnotruf-Systeme geben vielen Menschen die Sicherheit, von der eigenen Wohnung aus im Notfall rasch Helfer oder Rettungskräfte alarmieren zu können. Sinnvoll ist ein Hausnotruf,

  • wenn Angehörige berufstätig und tagsüber schlecht erreichbar sind,
  • wenn Angehörige in Urlaub sind oder selbst erkrankt sind,
  • wenn Angehörige und Freunde in weiter Entfernung leben,
  • wenn Nachbarn selten zu Hause sind,
  • wenn Nachbarn in Ihrem Wohnumfeld sich nicht um Sie kümmern würden oder sich wegen eigener Erkrankung oder aus Altersgründen nicht um Sie kümmern können.
  • In Zeiten, in denen Betreuungsfachkräfte oder der ambulante Dienst nicht vor Ort sind

Nicht nur in Notfällen finden Hilfs- oder Pflegebedürftige über den Hausnotruf immer einen ersten Ansprechpartner.

Single-Haushalte

Insbesondere für allein zu Hause lebende Ältere, Pflege- oder Hilfsbedürftige  und auch Menschen mit Behinderung sind Hausnotruf-Systeme eine sinnvolle Möglichkeit im Notfall Helfer oder Retter zu verständigen. In Großstädten finden sich besonders viele Single-Haushalte, so sind ca. 40% der Haushalte in Hamburg oder Hannover solche Single-Haushalte (nur 1 Person pro Haushalt). Etwa jeder fünfte Bundesbürger  lebte 2011 allein, berichtete das Statistische Bundesamt. Mit anderen Worten: 15,9 Millionen Singles gibt es in Deutschland.

Chronisch Kranke

Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Herzprobleme, Asthma, Allergien, Diabetes mellitus I und II, chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD), Epilepsie, Osteoporose und anderen Erkrankungen profitieren bei unerwarteten Schwierigkeiten von der Sicherheit des Hausnotrufs.

Nach schweren Operationen

Nach Krankenhaus- und Rehabilitationsaufenthalten wissen Menschen, die Schlaganfälle, Herzinfarkte und anderen schwere Erkrankungen erlitten, den Hausnotruf in der eigenen Wohnung zu schätzen. Denn selbst wenn sie zu Hause zunächst von einem ambulanten Pflegedienst und ihrem Hausarzt intensiver als üblich versorgt und betreut werden, bleiben die Pflegekräfte und Ärzte in der Regel nicht rund um die Uhr im Haushalt des genesenden Patienten. Per Hausnotruf kann dieser dann bei Bedarf auch bei deren Abwesenheit rasch Helfer wie Angehörige, den Hausarzt oder Pflegedienst verständigen, die im Notfall auch Rettungskräfte alarmieren.

Für sturzgefährdete Menschen

Auch für sturzgefährdete, ältere Menschen sowie für Menschen mit Behinderung können Hausnotrufsysteme eine sinnvolle Lösung sein. Denn viele Hausnotruf-Anbieter stellen auf Wunsch und gegen Aufpreis auch Sturzmelder oder Fallsensoren gegen Aufpreis bereit, die mit dem Hausnotruf-System verbunden sind.

Häufig wird ein Hausnotruf vom Betroffenen nicht gewollt, da er sich oft fitter einschätzt, als er ist. Das Tragen eines Hausnotruf-Senders gibt den Angehörigen jedoch ein beruhigendes Gefühl, sodass viele Familien und auch der Betroffene selbst im Nachhinein sehr positiv gestimmt sind.

Für weitere Fragen zum Thema Hausnotruf steht Ihnen gerne unser qualifiziertes Beratungsteam zur Verfügung. Diese sind für Sie kostenlos unter Tel. 0800 666 222 101 von 8 bis 20 Uhr erreichbar.