Dementenortung per GPS als Zusatzfunktion des Hausnotrufs



Erfahren Sie in diesem Artikel, wie die Zusatzoption der Ortung per GPS für dementiell veränderte Personen  funktioniert und wieso sie eine sinnvolle Erweiterung des Hausnotrufs darstellt.

Wie wirkt sich Demenz auf den Alltag aus?

Wenn das Gedächtnis eines Demenzkranken nachlässt, führt dies oft dazu, dass dieser sich unbeabsichtigt in gefährliche Situationen bringt. Ob er nun auf die befahrene Straße läuft oder den Weg nach Hause vergisst, die Demenz Symptome können ihn und andere gefährden. Doch was genau ist eigentlich Demenz?

Was ist Demenz?

Demenz ist eine fortschreitende Krankheit, die verschiedene Ursachen haben kann. Das Krankheitsbild zeichnet sich durch die abnehmende Funktionsfähigkeit des (Kurzzeit-) Gedächtnisses, der Motorik, der Sprache und der Orientierung aus. Die häufigste Form der Krankheit ist die Alzheimer Demenz. Da eine fundierte Diagnose für die richtige Therapie wichtig ist, sollte ein Demenz Test nur von einem Neurologie-Experten durchgeführt werden.

Wie kann ein Hausnotruf bei Demenz helfen?

Aufgrund der genannten Symptome kann das freie Bewegen des Dementen unabsehbare Folgen haben. Die liebenden Angehörigen des Demenzkranken sind deswegen oft besorgt um die Sicherheit des Erkrankten und tendieren deshalb manchmal dazu, den Betroffenen „einzusperren“, um so die Selbstgefährdung zu verhindern. Diese Einschränkung der Selbstbestimmtheit stößt für gewöhnlich auf Gegenwehr bei den Betroffenen, dies kann eine schnelle Verschlechterung des Krankheitsbildes fördern und ist außerdem nur mit einer gerichtlichen Einverständniserklärung des Betroffenen erlaubt. Eine technische Lösung, die einen freieren und schöneren Umgang ermöglicht, stellt die Dementenortung als Zusatz zum Hausnotruf dar. Der Nutzer erhält in diesem Fall ein Armband mit Notrufknopf, welches über GPS geortet werden kann. Es wird ein Bereich festgelegt, in dem der Demenzkranke sich gefahrfrei allein bewegen kann, verlässt er diesen, wird ein Alarm in der Zentrale ausgelöst. Diese kann dann entsprechende Maßnahmen ergreifen, die Familie oder Freunde verständigen und diese am Telefon über die Ortung des GPS zu dem Entlaufenen führen. Die Armbänder sind so gearbeitet, dass die Betroffenen diese nicht abnehmen können und das Aufladen der Geräte erfolgt über portable Ladegeräte, so dass auch hierbei der Notrufknopf nicht abgenommen werden muss. Auf diese Weise kann dem dementiell Erkrankten die größtmögliche Freiheit gewährt werden und das Risiko der Selbstgefährdung wird so gut wie möglich reduziert.